18.04.2014 von Alexander Mayer-Steudte

Das Fenster mit dem Oooh: das Holzfenster

Holzfenster

Festverglasung Eiche

Angesichts der beim Einkauf durchweg billigeren Kunststofffenster haben es die individuell hergestellten Holzfenster vom örtlichen Fensterbauer schwer. Und auch die von verschiedenen größeren Fensterherstellern überregional angebotenen Holzfenster können im Preis nicht konkurrieren. Dazu kommt noch, dass Holzfenstern unabhängig von ihrer Holzart und Verarbeitung ein hoher Aufwand für die Wartung und Pflege nachgesagt wird. In der Tat entscheidet eine fachgerechte Konstruktion, die Auswahl der passenden Hölzer sowie die richtige Vorbehandlung bereits vor der Fertigung mit über die Langlebigkeit der Fenster (ift Rosenheim). Wenn das mit einem Schutz vor direkter Bewitterung kombiniert wird, kann die Haltbarkeit wesentlich verlängert werden. Ein genauer Blick auf die Verteilung der Marktanteile zeigt daher auch, dass die Hersteller von Holzfenstern die meisten Kunden bei den Eigenheimbesitzern haben, denen andere Aspekte wichtiger sind wie die Instandhaltungskosten.

Für Holzfenster spricht vor allem das angenehme und warme Material, welches gerade in Wohnräumen gerne gesehen und berührt wird.

Holzfenster

Beim Wunsch nach unbehandelten Holzfenstern bietet sich eine Lösung mit Eichenholz an. Dieses begnügt sich mit einer leichten Schutzschicht aus Öl, so dass der baustellenstaub und Metallspäne zu keinen Verfärbungen führen. Anschließend führt die Bewitterung zu einer Vergrauung der Oberfläche. Bei einer guten Ableitung des Regenwassers sind keine Schäden am Holz zu befürchten.

Holzfenster benötigen nur einen geringen Energieaufwand bei der Herstellung, sind gut wärmedämmend und können auch problemlos entsorgt werden; sie sind also sehr umweltschonend.

Ökobilanz: Aufgrund geringer Energieaufwendungen in der Herstellung weisen Holzrahmenprofile im Vergleich zu Aluminium- oder PVC-Fenstern günstige ökologische Bilanzwerte auf. Vorteile ergeben sich auch aus dem guten Wärmeschutz des Rahmenmaterials.
Hausbau-Lexikon Quelle

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